Kleine Pistolenkunde

Ausführlichere Informationen finden sich über diese externen Links:

 

Wissenswertes über Sportgeräte - Pistole 
(Schweizer Schiesssportverband)

 

Verzeichnis der bewilligten Hilfsmittel zu Ordonnanzzwaffen
und zu den Bundesübungen zugelassenen Waffen
 
(Schweizer Armee) 

 

 

 

 

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Die Druckluftpistole

Munition: ‚Diabolos‘ (Kaliber 4,5mm; .177)

 

Mit der LuPi erlernen Nachwuchsschützen das Sportschiessen. Das LuPi-Schiessen ist auch eine eigenständige Meisterschaftsdisziplin.

Wer unabhängig vom Kaliber sportliche Ambitionen hat, kommt im Winter nicht darum herum, mit der Druckluftpistole regelmässig zu trainieren.

 

Es gibt eine Reihe von Luftpistolen-Anbieter. Erkundige Dich bei unseren Schützen.

 

 

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Die Kleinkaliber-Pistole

Munition: Randfeuerpatrone (Kaliber 5.6mm; .22 lr)

 

Mit dieser Pistolenkategorie wird auch an Olympischen Wettkämpfen eingesetzt. Die Kleinkaliber-Pistole wird mit dem eigentlichen Sportkaliber .22 lr geschossen.

Teams der Pistolensektion Uetendorf nehmen regel-mässig erfolgreich an verschiedenen nationalen Meisterschaften teil.

 

Bekannte Fabrikate sind: Erma, Feinwerkbau, FN, Hämmerli, Unique, Walther u.a.m.

 

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Die Ordonnanzpistole - hier die SIG P210

Munition: Vollkaliber (9mm Parabellum und 7,65mm)

 

Als Ordonnanzwaffen gelten Pistolen, welche von der Schweizer Armee und den offiziellen Einsatz-kräften verwendet werden.

 

Weitere, an Wettkämpfen, am Obligatorischen Programm und am Feldschiessen zugelassene Handfeuerwaffen sind hier gelistet:

Zugelassene Handfeuerwaffen 
(Schweizer Schiesssportverband)

 

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Übrige Grosskaliberpistolen

Munition: haupts. Vollkaliber (9mm Parabellum)

 

Hier findet sich ein fast endloses Angebot an Einsatz- und Sportwaffen. Als Urversion gilt die von John Moses Browning entwickelte Colt 1911 Pistole (Original in Kaliber .45 ACP).
Heute gibt es viele Anbieter, welche 1911er in verschiedensten Versionen anbieten. Die meisten 9mm-Pistolen bauen auf dem Browningprinzip auf, wie auch die bekannte Ordonnanzwaffe P 49 der Schweizer Armee, alias SIG P210.

Weitere bekannte Modelle wie die CZ 75 und ihre Nachfolgemodelle aus Tschechien, einst Export-schlager aus dem Ostblock, werden hauptsächlich

im dynamischen Schiessen eingesetzt.

Die abgebildete Beretta 92 FS ist ein Modell, das
bei Armee und Polizei weit verbreitet ist. Sie verfügt über einen Blockverschluss.

Einige weitere bekannte Hersteller von Pistolen dieser Kategorie sind  Beretta, FN, Glock, HK, Steyr, Taurus, Smith & Wesson, Walther.

 

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Der Revolver

Munition: geläufig sind die Kaliber .22, .38 (Spec), .357 bis .45 und grösser. Im Schiessstand Au kann bis und mit Kaliber .38 Spec. geschossen werden.

Der Revolver war die erste verbreitete mehrschüssige Handfreuerwaffe. Mit dem Aufkommen der halbauto-matischen Pistolen geriet der Revolver beinahe in Vergessenheit. Dank seiner einfachen Bedienbarkeit und der hohen Zuverlässigkeit gewinnt diese Waffe wieder vermehrt an Popularität.

In den USA werden Revolver mit kurzem 2-Zoll-Lauf häufig als Selbstverteidigungswaffen verkauft. Revolver-Versionen mit längerem Lauf (4 oder 6 Zoll) werden auf der Jagd zum Eigenschutz aber auch für den Fangschuss eingesetzt.

Mit dem 6-Zolllauf und länger ist der Revolver sehr präzise und wird deshalb öfters auch wieder für das sportliche Schiessen eingesetzt.